21.01.2019 Lokalkompass Langenfeld, Stefan Pollmanns

"Wunderschöne Ansichten" im Siegfried-Dißmann-Haus in Langenfeld

„Sie haben uns wunderschöne Ansichten der Posthornstadt in unser Schmuckkästchen gebracht“, lobte Awo-Vorsitzender Klaus Kaselofsky beim Neujahrsempfang die fotografischen Arbeiten des WA-Redakteurs Stefan Pollmanns. Dessen fotografische Eindrücke beim Spaziergang durch die Jahreszeiten in unserem Städtchen sind bis Ende Februar für jedermann im Siegfried-Dißmann-Haus zu sehen.

Foto: Michael de Clerque

Sorgfältig gerahmt hängen die Aufnahmen von Gebäuden und Plätzen im Hochsommer oder im Winter, bei Sonnenauf- oder Untergang oder auch die Impressionen von diversen Veranstaltungen an den Wänden im Fachwerkhaus („Schmuckkästchen“) des Sozialverbandes. Dessen Vorsitzender lobte die Vielfältigkeit der Eindrücke und resümierte, zu Pollmanns gewandt: „Sie entdecken seit 12 Jahren die Posthornstadt täglich aufs Neue“.
Die Ausstellung, die zum traditionellen Neujahrsempfang mit Freunden, Sozialpartnern, Unterstützern und Vertretern der Stadt vorgestellt wurde, setzt sich zum Großteil aus Aufnahmen zusammen, die der Wochen-Anzeiger-Mitarbeiter für die vergangenen Kalender ausgewählt hatte. Gemeinsam mit der Stadt bringt der Verlag zum Jahresende große Wandkalender heraus, die stark nachgefragt werden. Nun sind zahlreiche Fotografien ausgestellt. Stefan Pollmanns sagte dazu, das Fotografieren sei für ihn eine kleine Auszeit von der Arbeit in dieser bunten Stadt mit ihren vielen Angeboten, die auch immer wieder neue Akzente erhalte. Es freute ihn auch, dass eine seiner Aufnahmen – das verschneite Haus Graven – diesmal als Motiv für die Weihnachtskarte der Stadt gewählt worden war.
Zu Beginn der Veranstaltung hatte Kaselofsky daran erinnert, dass 2019 ein Jahr mit zahlreichen Jubiläen sei: Zum 10. Mal gab es das Neujahrs-Grünkohlessen, der Fahrbare Mittagstisch wird 50 Jahre alt, die Langenfelder Freundschaft zu Senlis besteht seit 50 Jahren, und schließlich feiert die Awo auch noch ihr 100jähriges Bestehen. Kaselofsky: „Wir fühlen uns wohl in der Gemeinschaft, in der Quartiersarbeit, in der Stadtgesellschaft – und wir arbeiten gerne für die, die unserer Hilfe bedürfen“. Er ging auch auf einige Themen aus der Ansprache von Bürgermeister Frank Schneider beim städtischen Neujahrsempfang ein und stieß dabei auf etliche gleich gelagerte Aufgabenstellungen.
Schneider selbst sagte, bei der Awo treffe er die Vertreter jener Stadtgesellschaft, die sich stets für die Bürger einsetzten. Die Awo sei offen für neue Dinge und engagiere sich für unzählige soziale Projekte. Gemeinsam müsse man daran arbeiten, dass das Miteinander wieder stärker wahrgenommen würde. Mit Blick auf die diversen Jubiläen stellte Schneider fest: „Dieses Jahr wird ein ganz besonders rheinisches: Wir feiern noch mehr als sonst!“