17.12.2018 Klaus Kaselofsky

Seniorenweihnachtsfeier der AWO - Über 400 Seniorinnen und Senioren in der Stadthalle

Wenn die Stadt in festlichem Glanz und Licht erscheint, die Tage kürzer werden, der Duft von Glühwein, Spekulatius und Stollen durch die Begegnungsstätten der AWO zieht, die Präsente für die Weihnachtsfeier sich im AWO-Haus türmen und viele Helferinnen und Helfer die Vorbereitungen für die traditionelle Feier am 3. Adventswochenende treffen, kommt bald das jährliche Fest für die älteren Menschen in der Stadthalle. Auch in diesem Jahr erwartet sie ein abwechslungsreiches Programm.

Foto: Marlene Cleven

Völlig unerwartet taucht zu Beginn der Veranstaltung der Weihnachtsmann auf und erklärt, er wolle AWO-Mitglied werden. Seinen Entschluss begründet er damit, dass die AWO im nächsten Jahr 100 Jahre alt wird. So gehört er zu den ersten Gratulanten. Denn auf allen Ebenen bereitet sich die Arbeiterwohlfahrt auf ihr geschichtsträchtiges Jubiläum vor. Auch die Weihnachtsfeier steht im Lichte des hundertjährigen Bestehens. Zugleich feiert die AWO Langenfeld das 50. Jubiläum ihres Fahrbaren Mittagstisches. So lange schon versorgt die AWO mit „Essen auf Rädern“ viele Seniorinnen und Senioren in der Stadt – 365 Tage im Jahr.

Das Programm kommt bei den älteren Menschen gut an. Stimmungsvolle Elemente, vorgetragen vom AWO Chor 66+, werden abgelöst von jugendlichem Elan mit rhythmischen Trommelklängen des Percussion Ensembles „Backbeat“ von der Musikschule Langenfeld. Sportliche Lebhaftigkeit stellen die Dance Kids von der Sportgemeinschaft Langenfeld zur Schau. Wiederum Besinnliches mit klassischen Darbietungen bietet das Benrather Kinderballett. Die kleinen und größeren Akteure zeigen eindrucksvolle Choreografien aus der Palette bekannter Ballettstücke. Das gemeinsame Singen aller Akteure und des Publikums vermittelt nochmals die vorweihnachtliche Stimmung.

Vertreterinnen und Vertreter aus der kommunalen Politik und Verwaltung, dem Kreis- und Landtag waren ebenso vertreten wie die örtlichen Sozialpartner. Bürgermeister Frank Schneider lobte das Engagement der AWO. In seiner Rede spannte er indes den Bogen von den Kriegen in der Welt, zu den Schicksalen der geflüchteten Familien zum Miteinander in unserer Stadt. Seine Botschaft war mit dem Appell zur gemeinsamen Hilfe und Unterstützung für diejenigen verbunden, die die Teilhabe am gemeinschaftlichen Leben benötigen und die wir integrieren können. Dies, so Frank Schneider, ist eine wichtige Aufgabe für eine Stadtgesellschaft.

Ein gutes Stichwort für den Vorsitzenden der AWO. Klaus Kaselofsky zeigte auf, dass die AWO einmal mehr dafür einsteht, den Menschen Chancen zu geben. Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit sind daher auch die Grundwerte der AWO seit einem Jahrhundert.

Am Ende der Veranstaltung bedanken sich viele Besucherinnen und Besucher bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern der Weihnachtsfeier und verlassen zufrieden die Stadthalle, traditionell mit der gepackten Weihnachtstüte in der Hand.