Spargeltour Selfkant

Juni 2022

Unsere diesjährige Spargeltour mit 47 AWO-Reisefreunden führte uns nach Selfkant, in der Nähe von Heinsberg. Der Spargelhof Hensgens ist ein Familienbetrieb in 4. Generation und liegt im westlichsten Zipfel Deutschlands, direkt an der niederländischen Grenze. Bei der Ankunft wurden wir mit einem Glas Secco auf dem Hof freundlich empfangen. Anschließend hatten wir eine ca. halbstündige Führung im Hofgebäude mit Informationen zum Spargel, Erdbeeren und Heidelbeeren. Alles wird hier angebaut und wie vor 60 Jahren von Hand geerntet. Hier erfuhren wir von dem Sohn des Hofes, dass der Spargel im Frühjahr bei einer Bodentemperatur von 12 Grad Celsius langsam zu wachsen beginnt. Um die Triebe vor Sonnenlicht zu schützen, wird ein Damm über die Pflanzen aufgefahren und mit Folien abgedeckt. Die Folie lässt den Damm im Frühjahr leichter erwärmen und schützt den Damm vor dem Austrocknen. Die Erde bleibt feucht und locker. Die Spargelernte ist schwere körperliche Handarbeit. Jede Stange wird einzeln ausgegraben und gestochen. Nach dem 24.06. lässt man die Pflanzen wachsen und zu Kräften kommen für das nächste Jahr. Nach 8 Jahren muss das Spargelfeld neu angelegt werden. Der Betrieb beschäftigt 300 Saisonarbeitskräfte, meist polnische, ukrainische und rumänische Erntehelfer. Der Hof vermarktet den Spargel selbst und kann so den Preis selbst bestimmen.

Das Sortieren des Spargels geschieht maschinell. 5 bis 6 Fotos pro Spargelstange, danach automatische Spargelsortierung. Die ideale Spargelstange ist gerade, hat ein geschlossenes weißes Köpfchen und einen Durchmesser von 20 bis 26 mm.

Zum Hof gehören auch große Erdbeerfelder. Die Erdbeeren werden auf Foliendämmen angebaut, in denen eine Tropfbewässerung verlegt wurde. So werden die Pflanzen mit Wasser versorgt, Regen ist nicht nötig. Die leckersten Erdbeersorten vom Hof, die Juppibeeren, sind süß und haben weiches Fruchtfleisch.

Nach der Führung wurde das Spargelbuffet für uns in einem großen Zeltpavillon eröffnet. Wir waren an diesem Tag die einzige Gruppe und somit ungestört. Hausgemachte Spargelcremesuppe, Salate, gekochter und roher Schinken, Spargel, Sauce Hollandaise und zerlassene Butter, Schweineschnitzel, Putenbraten und Dessert mit Juppibeeren. Alles war sehr köstlich und reichhaltig. Es hat allen sehr gut geschmeckt. Nach dem Essen konnte man die Sonne draußen auf den Bänken genießen und im schönen Hofladen einkaufen.

Weiter ging die Fahrt nach Roermond. Hier starteten wir eine gut einstündige Schiffsrundfahrt auf der Maas mit Kaffee und Kuchen. Auf dem kleinen Schiff waren keine weiteren Fahrgäste. Die Fahrt ging an verschieden Yachthäfen vorbei und der „Marina Oolderhuuske“, einem Feriendorf aus schwimmenden Ferienhäusern. Leider war das Wetter nicht mehr so schön, um die Fahrt auf Deck zu genießen.

Eine Gruppe von 10 Personen hat anstelle der Schiffstour einen Stadtbummel in Roermond unternommen.

Danach ging es zurück nach Langenfeld. Es war ein abwechslungsreicher Tag mit vielen Eindrücken, leckerem Essen, Geselligkeit und Vorfreude auf neue Touren.

ZDF Fernsehgarten

Mai 2022

Dank unserem tollen AWO-Reiseteam ist es uns gelungen für Sonntag, den 29. Juni 2022 40 Karten für den ZDF-Fernsehgarten zu ergattern.

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AWO-Reisegruppe on Tour auf der Donau

April 2022

40 reiselustige Senioren waren im April auf der Donau mit Ausflügen in Bratislava, Budapest, Wien und der Wachau sowie in Szentendre und Esztergom. Bei gutem Wetter, super Essen und viel guter Laune konnte es nicht besser sein. Es war rund herum eine gelungene Reise, mit vielen neuen Eindrücken von denen man noch lange zehren kann.

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Muttertagstour auf dem Rhein

Mai 2022

Keukenhof

April 2022

Wenn der Frühling kommt, dann schick ich Dir Tulpen aus Amsterdam….

Am Mittwoch, dem 13.04.2022 konnten sich 46 AWO-Gäste  zu fast noch „nachtschlafender“ Zeit auf den Weg zu einem besonders schönen Ausflug machen. Die Reise ging in die Provinz Nordholland – zum Keukenhof. Die Anfahrt verlief ohne größere Staus und wir waren pünktlich am Ziel, um in dem uns zugewiesenen Zeitfenster in den Park eingelassen zu werden. Um 12:00 und um 13:00 Uhr stand für einen großen Teil der Gäste eine 45 minütige Fahrt mit dem „Flüsterboot“ auf dem Plan. Bei dieser Fahrt mit den elektrisch angetriebenen Kanalbooten hatte man vom Wasser aus einen  tollen Blick über die Felder und hörte interessantes über die Geschichte des Tulpenanbaus.

Die letzten beiden Jahre blieb die Gartenanlage coronabedingt geschlossen, jetzt aber ist sie seit 3 Wochen für Besucher wieder geöffnet. Jeder Jahr wird für die Gestaltung des Parks ein anderes Motto gewählt und dieses Jahr sind es die „Flower Classics“. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass Blumen seit Jahrhunderten zu unserem Leben gehören.

Ursprünglich kam die Tulpe aus den Bergen von Kasachstan. Der Name geht zurück bis nach Persien sowie in die Türkei und bezeichnet auf Persisch „dulband“ oder auf Türkisch „tülbend“ - den Turban. Erstmals 1593 wurde die Tulpe in den Botanischen Garten von Leiden eingepflanzt. Man behielt sich das Recht vor, nur hier die Tulpen anzubauen – aber wie das Leben so spielt: Es wurde eingebrochen und die kostbaren Zwiebeln gestohlen. Danach verbreitete sich die Tulpe schnell über die ganzen Niederland.

Jetzt zum Keukenhof: Die Geschichte geht weit zurück. 1641 wurde Schloss Keukenhof gebaut und hatte eine Fläche von über 200 Hektar ( das entspricht ungefähr 280 Fußballfeldern). 1857 gestalteten die Landschaftsarchitekten Zocher und Sohn den Garten rund um das Schloss. Der im Englischen Landschaftsstil entworfene Park bildet noch immer die Grundlage des heutigen Parks. 1949 entwickelte eine Gruppe führender Blumenzwiebel-züchter und -Exporteure den Plan, auf dem Landgut eine Frühjahrsblumenausstellung zu starten. 1950 eröffnete der Frühlingspark Keukenhof zum ersten Mal und buchte sofortigen Erfolg: 236.000 Besucher. 2022 findet die 73. Ausgabe statt. In den letzten 72 Jahren hat sich Keukenhof zu einem weltweiten Begriff entwickelt.

Jedes Jahr im Frühling verwandelt sich Holland in ein wahres Blüten- und Farbenmeer. Von Ende März bis Mitte Mai blühen auf den großen Feldern Millionen Tulpen, Narzissen und andere Zwiebelpflanzen. Was viele Besucher nicht wissen ist, dass es hier hauptsächlich um die Blumenzwiebeln und nicht so sehr um die Blüten geht. Nach der Blüte werden die Felder sofort abgemäht, damit sich die Kraft der Pflanzen hauptsächlich auf die Zwiebel konzentrieren kann. Die so entstehenden großen, kräftigen Zwiebeln werden im Sommer ausgegraben, getrocknet und in die ganze Welt verschickt.

Der Keukenhof bietet nicht nur 15 KM Wanderwege und eine schöne Kulisse für die 7 Millionen Frühlingsblumen, sondern eignet sich auch ausgezeichnet für Statuen und andere Kunstobjekte, die dem Park eine extra Dimension verleihen. Die Kombination des blühenden Parks mit der Kunst ist überraschend. In die kunstvoll gestalteten Blumenbeete fügen sich über 100 Kunstwerke von internationalen Künstlern stilvoll ein, der Keukenhof ist somit der größte Skulpturengarten der Niederlande.

Es gab verschiedene Themen zu bestaunen, z.B. den neu hergerichteten historischen Garten mit Tulpen-Sorten aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Eine der sogenannten Ur-Tulpen ist zum Beispiel die Black Parrot, eine schwarze Papageien-Blume.

Weiter einen japanischen Garten, in dem es die Gärtner geschafft haben,  mit Ahornbäumen und einem speziellen Konzept ein japanisches Ambiente zu zaubern. Für den eigenen Garten zu Hause bietet der Keukenhof in acht kleinen Inspirations-Gärten viele Ideen zur Gestaltung für Blumen- oder Kräutergärten an.

Auch ein Grüner Tee Garten war zu sehen.  Ein Teegarten ist sehr einfach. Auswahl in Hülle und Fülle an Minze, Zitronenmelisse, Kamille, Schokoladenminze, Anis und noch vielen anderen Leckereien. In diesem Gewächshaus konnte man  eine Tasse Kaffee oder Tee genießen und dabei die Pracht bestaunen.

Sogar einen tropischen Strandgarten konnten wir bewundern. Zwischen Palmen, welligen Blumenrändern, Sand, Boot und Hängematten kam Urlaubsfeeling auf und man hatte genug Zeit, hier ein wenig zu entspannen.

In den großen Pavillons, teilweise aus Glas, werden thematische Ausstellungen sowie verschiedene Blumen-Shows veranstaltet. Schon seit einigen Jahren gehören auch eine faszinierende Orchideen-Schau sowie die Darbietung von Lilien, Nelken, Rosen und Iris in den schönsten Farben, dazu. Bei unserem Besuch gab es im Pavillon „Beatrix“ eine Anthurium und Orchideen Schau und im Willem Alexander Pavillon ging es um Bunte Blumen- und Pflanzen - das konnte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

Wie bei unseren Gästen üblich, waren gegen 16:00 Uhr alle pünktlich zurück am Bus und wir konnten unsere Heimreise antreten. Das Verkehrsaufkommen auf den Straßen und Autobahnen war um diese Uhrzeit schon hoch, aber unser Busfahrer hat uns sicher und zügig wieder nach Hause gebracht.

Von allen kamen positive Rückmeldungen und man war sich einig, dass es ein wunderschöner Tag war und die Fülle von Farben und Formen der Blumen eine lange Anfahrt wert waren.

Sonja Breuer

Bonn und Chocolaterie Coppeneur

März 2022

Nicht nur für Schleckermäulchen

unter diesem Motto stand der Tagesausflug am 16.03.2022 nach Bonn, Königswinter und Bad Honnef. Bei herrlichem Sonnenschein fuhren wir zunächst zum Bonner Hofgarten, wo unsere ebenfalls gut- gelaunte Stadtführerin zustieg. Als gebürtige Argentinierin und heute oftmals Betreuerin der Gäste des Bundespräsidenten, erzählte sie uns Vergangenes und Zukünftiges der provisorischen Bundeshauptstadt. Während der kurzweiligen 2stündigen Fahrt erfuhren wir einiges über die Museumsmeile, das frühere Regierungsviertel und den größten Arbeitgeber, die Telekom mit 15.000 Beschäftigten. Der gigantische Post-Tower gilt als höchstes Bürogebäude NRWs, hat 46 Geschosse und eine Höhe von 162,5 m, ist somit höher als der Kölner Dom. Prächtige Gründerzeithäuser entdeckten wir in der Südstadt. In den früheren Residenzen und Landesvertretungen zogen mittlerweile neue Besitzer ein und wir konnten erkennen, dass der Strukturwandel nach Ende der Hauptstadt-Ära gelungen ist.

In der ehemaligen Kurstadt Bad Godesberg mit seinen sehr gut erhaltenen Villen, hielten wir kurz an der Redoute, ein ehemaliges Ball- und Konzerthaus und erfuhren, dass an diesem Ort Beethoven 1792 durch Haydn entdeckt wurde.  Zu Bonner Regierungszeiten fanden hier alle Neujahrsempfänge des Bundespräsidenten statt.

Weiter ging es zur ehemaligen amerikanischen Trabantensiedlung – ein Stück USA auf deutschem Boden. Kino, Supermarkt und US-Post wurden inzwischen abgerissen. Aber durch die Holzkirche, Wohnungen, die 200qm groß sind, einem Rugby- und Baseballclub konnte das amerikanische Lebensgefühl in Bonn erhalten bleiben. Gebäude und auch die Grünanlagen stehen heute unter Denkmalschutz.

Dankbar verabschiedeten wir uns In Königswinter von der kompetenten Reiseführerin und erkundeten auf eigene Faust die kleinen Gassen oder nutzen die Mittagspause für einen Imbiss.

Danach fuhren wir nach Bad Honnef zur Gläsernen Manufaktur der Confiserie Coppeneur. Hier werden seit 2014 mit 100 Mitarbeitern in einem 2Schichtbetrieb hochwertige Schokoladenprodukte hergestellt. Ausschließlich natürliche Rohstoffe und Zutaten finden Verwendung.  Im Kino sahen wir einen Film, der den Firmenchef Oliver Coppeneur in Nicaragua beim Besuch der Kakaobauern zeigte. Wir erfuhren, dass Kakaopflanzen kein direktes Licht mögen, die Bohnen regelmäßig geerntet werden müssen, da sonst die Gärung der Bohnen die Pflanzen zerstören u lernten den Weg von der Kakaobohne bis zum fertigen Produkt kennen.

Bei einer Führung durften wir einen Blick in die Produktion werfen und die Mitarbeiterin erklärte uns, dass bei der Pralinenherstellung noch sehr viel in Handarbeit gemacht wird.  Produkte von Coppeneur gibt es z.B. bei Hussel zu kaufen. Auch die Lufthansa lässt hier ihre bekannten Schoko-Täfelchen herstellen. Im hauseigenen Café konnten wir anschließend bei Kaffee und Kuchen auch die unterschiedlichsten Schoko-Kreationen genießen, mal herb mal süß – es war für jeden Geschmack etwas dabei. Zum Schluss nutzten wir den Werksverkauf, um noch ein paar leckere Erinnerungen mit nach Hause zu nehmen.

Alle freuten sich über den rundherum gelungenen Ausflug. Die nächste Tour der AWO-Reisefreunde führt uns im April zur Tulpenblüte im Keukenhof, einige freie Plätze gibt es noch für die Bus- und Schifffahrt am Muttertag, 08. Mai 2022 oder zum Spargelessen am 01. Juni 2022.

Anmeldungen nehmen wir gerne donnerstags, zwischen 14 – 17 Uhr im Büro Solinger Str. 111, Eingang über Grünstraße, entgegen.                          

Annegret Pollet

Hänneschen Theater

Februar 2022

Puppenspiele der Stadt Köln-mit dem Programm „Dat wood och Zick!“

Für unsere Fahrt nach Köln zum Hänneschen Theater waren alle Teilnehmer frühzeitig vor Ort, da heute zu den schon üblichen Kontrollen zusätzlich ein vom Theater verlangter, aktueller Test vorgelegt werden musste. Die Abfahrt verschob sich ein wenig nach hinten, da der Bus unterwegs Probleme hatte. Aber da wir einen der besten Fahrer hatten, haben wir einen Teil der verlorenen Zeit einholen können und kamen trotz allem noch pünktlich an. Also – wie sagt der Kölner: Et hat noch immer jot jejange !!!

Durch einen glücklichen Zufall hatten wir die Gelegenheit, für die meist ausverkauften Vorstellungen der Puppensitzung ein größeres Kontingent an Karten zu bekommen. Unsere Plätze lagen alle im mittleren Bereich des Saales und die meisten hatten einen guten Blick auf die Bühne. Ein bisschen schwierig war es für einige, die die großen Hüte der diesmal“ 4 Musketiere“ vor der Nase hatten, aber mit ein wenig nach rechts und links rutschen wurde auch das geregelt.

Ein paar Informationen über das Theater : Gegründet wurde es 1802 in der Mauthgasse von dem Schneider Winters. Die Anfänge dieses Puppentheaters waren einfache Krippenspiele für Kinder, die in der Adventszeit aufgeführt wurden. Winters hatte von Anfang an Erfolg und war bereits beim ersten Karnevalszug 1823 in Köln dabei. Als Winters 1862 verstarb, führte der Ehemann einer Enkelin das Theater weiter. 1919 verstarb auch das letzte Mitglied der Puppenspielerfamilie und das Theater wurde geschlossen. Auf Bestreben von Konrad Adenauer gründete sich 1925 eine Kommission zu Wiederbelebung der Kölner Puppenspiele und 1926 gab es eine Wiedereröffnung in der Sternengasse. Seit Juli 1938 befindet sich das Hänneschen Theater mit einigen Unterbrechungen in der Kriegs- und Nachkriegszeit, am Eisenmarkt in der Kölner Altstadt.

Die fiktiven Figuren verkörpern die typischen Eigenschaften eines Kölners, so Tünnes und Schäl, Hänneschen und Bärbelchen sowie andere originelle Persönlichkeiten. Die Puppensitzung ist jedes Jahr eine Persiflage auf den Sitzungskarneval: Eine Karnevalssitzung, in der neben den üblichen Figuren des Puppentheaters auch die Puppenversionen aktueller Kölner Karnevalsgrößen mitspielen. Durch die Sitzung geführt hat der Sitzungspräsident Schäng, unterstützt durch den Literaten Speimanes. Auch das Kölner Dreigestirn durfte bei dem Theaterstück natürlich nicht fehlen. Neben ihren Altstädter-Kameraden waren Prinz Sven I., Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie Teil des Stücks. .Ebenfalls mit von der Partie war die Popgruppe "AGGA", die doch sehr an eine schwedische Gruppe mit ähnlichem Namen erinnerte. Großen Beifall erntete der Publikumsliebling "Skully". Das Skelett erzählte von seinen Sorgen und Problemen in der Coronazeit und hat uns bei dieser Gelegenheit auch "Et ärme Dier" vorgestellt und Ratschläge gegeben, wie es zu behandeln ist.

 

Die wichtigsten Figuren im Theater sind:
Hänneschen             Der Held der meisten Stücke
Bärbelchen               seine Freundin
Tünnes                      Vater von Köbeschen Schmitz, ist ruhig, gutmütig und etwas einfältig
Schäl                         der Typ des Kölner Städters, wird durch seinen Namen ausreichend charakterisiert
Speimanes                ist gewissermaßen der Hofnarr der Theatertruppe
Schnäuzerkowski,     Schutzmann der auf rheinisch-gemütliche Art für Ruhe und Ordnung sorgt
Köbeschen Schmitz  ist der Sohn des ledigen Tünnes
Röschen                    Tochter von Schäl

Nach Ende der Vorstellung hat der Bus schon auf uns gewartet und wir konnten zügig unsere Rückreise antreten. Alle Teilnehmer haben sich positiv geäußert und waren froh darüber, ein paar vergnügliche Stunden verbracht zu haben.

Roncalli's Varieté-Theater

Januar 2022

Nachdem – wie mittlerweile ja schon Standard- alle Impfnachweise kontrolliert waren, konnte unsere Fahrt zum Apollo-Theater starten. Wir hatten so viele Teilnehmer wie selten, und mussten uns daher diesmal auf einen großen und 2 kleine Busse verteilen. Aber alles hat gut geklappt und wir kamen pünktlich in Düsseldorf an.Angekommen am Theater mussten wir noch einmal unsere Impfnachweise und Personalausweise vorzeigen, aber es diente letztendlich ja unserer eigenen Sicherheit.

Alle unsere Plätze lagen im Parkett und so hatte jeder einen guten Blick auf die Bühne und das Geschehen. Die Tische waren für uns reserviert und wir konnten immer zu sechst Platz nehmen. Um großes Gedränge zu vermeiden, haben wir vorab die Tische schon einmal zugeordnet und so konnten alle ganz entspannt den entsprechenden Platz aufsuchen. Zu unserer Freude wurde gleich Kaffee und Tee serviert (so viel man wollte, Nachschub kam sofort) und wir konnten aus dem Kuchenangebot auswählen.

Die Darsteller nahmen uns in der Show mit auf eine Zeitreise in unsere Jugend, als es noch Schmetterlinge im Bauch und große Gefühle gab. Die Songs waren uns alle noch in Erinnerung und wurden von den Mitwirkenden hervorragend vorgetragen. Wir konnten mit fantastischen Künstlern waghalsige, traumhaft schöne und beeindruckende Momente erleben- Von Rollerskating-Akrobatik und atemberaubender Partner-Artistik bis hin zu Gesang und Comedy wurde uns ein abwechslungsreiches  Programm geboten. Es gab viel Applaus und wir hätten alle gerne noch mehr Zeit dort verbracht.

Aber freuen wir uns dass wir einen Nachmittag erleben konnten, der uns Corona für eine kleine Zeit hat vergessen lassen.

Wenn auch Sie einen vergnüglichen Nachmittag mit uns verbringen möchten, so schauen Sie doch auf unsere Flyer. Die nächste Tagestour geht ins Hänneschen-Theater nach Köln.

Kommen Sie doch donnerstags  in der Zeit von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr in unser Büro auf der Solinger Straße 111 in Langenfeld und schauen Sie sich unsere Programme an. Wir haben neben Tagesfahrten auch Mehrtagesreisen im Angebot. 

Bericht und Bilder von Sonja Breuer

Angelika de Jong                      Tel.-Nr. 02173-16 0000 8
AWO Reisen Langenfeld           Handy  0163-344 78 63
Solinger Straße 111                 Angelika.dejong@awo-Langenfeld.de

Bad Wildungen

Dezember 2021

Nachdem leider einige Teilnehmer abgesagt hatten, fuhren wir nach sonntäglichem Test um 8:30 Uhr nach Bad Wildungen. Unterwegs gab es eine Pause in der unser Busfahrer Martin Kaffee ausschenkte. Um 12:30 Uhr waren wir pünktlich zum Mittagessen in der „Helenenquelle“. Dort wurden wir herzlich begrüßt, natürlich mit einem Schokoladen Nikolaus. Danach bezogen wir die Zimmer, die Koffer waren schon dort. Es gab die ersten Erkundigungen in der Stadt, die direkt vor der Tür war. Unter anderem konnte man einen Rundgang  unter dem Motto „ Der Blaue Stuhl“ machen, der Weg führte durch die historische Altstadt, das östliche Sondertal und den Königsquellenpark. Überall in der Stadt verteilt gab es also blaue Stühle zum Verweilen. Auf der Brunnenallee reihte sich ein Brunnen an den anderen. In der Nacht schneite es, es war ein Wintertraum. Nach dem Frühstück gab es die ersten Anwendungen mit Wassergymnastik, Parafin-Handbad, Massage und Moorpackung.

Eine Dame hat Libbie direkt als Freund genommen. Am Nachmittag wurden wir mit Waffeln verwöhnt. Es gab eine Lostrommel aus der jeden Tag ein Los gezogen wurde wir im Adventskalender. Der erste Gewinn ging an Frau Kuhn, die sich über einen Gutschein freuen konnte. Auch Frau Axer war das Glück hold in Form eines Kochbuchs. Am Abend waren wir mit dem Nachtwächter bei eisiger Kälte verabredet.                          

Der Nachtwächter erzählte vom entbehrungsreichen Leben unterhalb des Schlosses Friedrichstein. Leider wurde der Weihnachtsmarkt abgesagt, so fuhren wir am Freitag – wieder nach Testung – nach Kassel auf den Weihnachtsmarkt.

Sonst brauchte man nicht aus dem Haus, es gab abends Veranstaltungen im Haus, man konnte Massagen und andere Sachen noch dazu buchen, es kam also keine Langeweile auf. Einiger Damen trafen sich zum stricken, andere zum erzählen, wieder andere zum spielen und Musik hören. Es gab einen Discjockey, der alte Schlager spielte, man fühlte sich zurück versetzt in alte Zeiten.

Der Kurpark war direkt auf der anderen Straßenseite, es ist der größte in Europa, diesen besuchten einige und waren begeistert von den Skulpturen, die dort überall zu finden waren.

Auch die Einkaufswütigen kamen auf ihre Kosten, die Geschäfte luden zum stöbern ein. 

Es gab perfekte Busverbindungen – der Preis war in der Kurkarte enthalten, so dass man nach Reinhardshausen fahren konnte und in andere kleine Nebenorte, selbst nach Kassel und

Fritzlar fuhren Busse, diese allerdinge nicht kostenlos. In Reinhardshausen war früher viel los, Discos und Kneipen, so wie man es aus Kurorten gewohnt war, leider war  jetzt alles Corona

bedingt geschlossen, so dass wir unsere Abende im der Cafeteria verbrachten. Diese Abende waren lustig gestaltet mit Cocktail und Gesang. Die Busfahrer in Bad Wildungen kamen aus Spanien, da hier ein Busfahrer-Mangel bestand. Diese konnten aber auch nur Bus fahren, sonst nichts, mit der Sprache haperte es, aber sie lachten alles weg.

Es gab auch die Möglichkeit zu einem Beatles-Konzert in der Wandelhalle in Reinhards hausen zu fahren. Das war sehr schön, tolle Musik mit dem Kurorchester.

Im Haus wurde sehr auf unsere Sicherheit geachtet, es gab stichpunktmäßige Kontrollen und bei Ankunft auch Temperaturkontrolle. Wenn man im Haus einen Test für die Fahrt nach Kassel haben wollte, kostete dieser 12 Euro, draußen im Testcenter war er kostenlos.

Das Essen war vielseitig und lecker, es gab immer mehrere Gerichte zur Auswahl, immer ein Salatbuffet und vegetarische Gerichte sowie Vorsuppe und Nachtisch.

Für den letzten Tag hatten wir uns den Tanztee in der Wandelhalle in Bad Wildungen vorgenommen. Wir organisierten Taxen für die Gehbehinderten. Es war super zu sehen, wie toll die Leute noch dort tanzten, ohne Maske und so klassisch, wie in der Tanzschule. Einige tanzen voller Inbrunst mit, einige waren voll in ihrem Element und da wurde das alte Herz wieder jung und die Hüften taten auch nicht mehr weh. Am Abreisetag hatte eine Mitfahrerin – unsere Ina -  ihren 80. Geburtstag, den wir noch mit rotem Sekt feierten.

Leider hieß es dann Koffer packen zurück nach Hause, wo wir uns auf die nächste Reise über Silvester nach Dresden freuten. Aber leider… Corona machte uns einen dicken Strich durch die Rechnung: in Dresden ist Beherbergungsverbot und Busse dürfen auch nicht fahren,    Schnell suchte ich nach einer Alternative, aber man hatte sich auf Dresden eingeschossen, ich

dachte, es ginge darum, Silvester nicht alleine zu sein, aber die Mehrheit der Senioren hatte sich gegen Kühlungsborn und auch gegen Bremen entschieden.

So werden wir die Dresden-Reise zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.

Ich denke, es war eine schöne und entspannte Seniorenreise, die keine Wünsch übrig ließ.

Wir freuen uns auf weitere gemeinsame Reisen mir Ihnen (Euch) und wünschen allen Reisefreunden und -innen ein gesundes Neues Jahr.

Ihre Reiseleiter Libbie und Angelika de Jong

Weihnachten bei Clemens August in Ascheberg

Dezember 2021

In Erwartung eines schönen Tages erschienen alle Teilnehmer rechtzeitig am Dißmannhaus. Dadurch konnten wir ohne großen Stress alle Impfnachweise kontrollieren und dabei feststellen, dass ein grosser Teil schon die Boosterimpfung erhalten hat. Auch der Bus der Fa. Latzel war püntklich zur Stelle und so konnten wir wie geplant um 09:15 Uhr die Reise antreten.  Die Fahrt verlief ohne Probleme und unser aufmerksamer Busfahrer hatte sogar einen Teller mit leckeren Süssigkeiten und eine CD mit Weihnachtsmusik mitgebracht.

Gegen 11:00 Uhr erreichten wir unser Ziel und wurden schon am Bus vom Junior Chef  Michael Stattmann begrüsst. Alles war bestens organisiert und wir haben die für uns reservierten Tische belegt. Wir mussten gar nicht lange warten und konnten schon um 11:30 das reichhaltige Mittagessen einnehmen. Alle haben kräftig zugelangt – wann gibt es schon Rouladen, Spiessbraten und Rotkohl ohne dafür selbst stundenlang in der Küche zu stehen.

Im Anschluss hatten wir die Möglichkeit ein wenig spazieren zu gehen oder in den hauseigenen Shops einzukaufen. Für alle Wünsche war etwas vorhanden, egal ob Schmuck, Handtaschen, Tücher oder selbstgemachtre Marmeladen und Wurstspezialitäten. Langeweile kam nicht auf, denn schon ging es weiter zu einer ca. 1 stündigen Fahrt mit dem Weihnachtsexpress durch die Davert (ein Waldgebiet im Münsterland). Alle haben frohgelaunt teilgenommen und auch der Glühwein  hat nicht gefehlt.

Zurück im Hotel wartete schon ein leckeres Stück Kuchen auf uns – selbstverständlich mit Kaffee oder Tee. Es gab schon jetzt untereinander viel zu erzählen, aber um 15:30 kam dann der Höhepunkt des Tages: Die Weihnachtsfeier von und mit den Angehörigen und Mitarbeitern des Hotels.

Jung und alt haben mitgewirkt, selbst der Senior des Unternehmens hat teileise moderiert und den Gesang auf dem Klavier begleitet.Es wurden viele kleine Geschichten vorgetragen und egal ob es der kleine Weihnachtself war, der noch keine Geschenke für seine Freunde hatte, der Engel, der nicht auf die Erde wollte, weil dort nur Krieg herrscht, das Ballett mit Rudolph dem Rentier oder die vorgetragene Weihnachtsgeschichte die zum Nachdenken anregte – alles war einfach nur bewundernswert. Aber auch die Besucher der Weihnachtsfeier wurden mit eingebunden, indem alle bekannten Weihnachtslieder mitgesungen werden konnten.

Kurz vor Schluss der Feier kam dann noch der Weihnachtsmann zur Bescherung. Und da ja alle das ganze Jahr über brav waren, gab es keine Ruten zu verteilen sondern für jeden eine Weihnachtskugel mit LED-Beleuchtung als Geschenk.

Ebenso pünktlich wie wir die Reise gestartet haben, konnten wir auch den Heimweg antreten. Die Rückreise verlief problemlos und ohne Staus oder grosse Baustellen und so haben wir gegen 19:30 das Dißmannhaus wieder erreicht. Alle waren sich einig, dass es ein wunderschöner Tag war und es auf jeden Fall lohnenswert wäre, das noch einmal  zu wiederholen.

Weihnachtsmarkt in Aachen

November 2021

Unter strenger Einhaltung der vorgeschriebenen 2G-Corona-Schutzmaßnahmen fuhren wir mit 2 Bussen Richtung Aachen.
Der erste Stopp brachte uns zum Werksverkauf von Lambertz und anschließend zu Lindt. So mancher, der eigentlich nur eine Kleinigkeit besorgen wollte, verließ mit gut gefüllten Einkaufstüten das Gelände. Freundlicherweise öffneten unsere Fahrer die großen Klappen im unteren Teil des Busses, damit die Schnäppchen sicher gelagert werden konnten.
Vom Busparkplatz aus ging es danach zu Fuß oder mit dem bereitstehenden Shuttlebus zum Weihnachtsmarkt in die Innenstadt. Auf verschiedenen Plätzen zwischen Elisenbrunnen, Dom und Rathaus besuchten wir festlich dekorierte Buden. Einige von uns wurden bei Käthe Wohlfahrt fündig, andere freuten sich über Liköre, Schmuck und besonders bunte Socken. Selbstverständlich wurde auch Glühwein mal in rot und weiß probiert, was die ohnehin schon gute Laune noch steigerte. Natürlich durften auch die berühmten Aachener Printen nicht fehlen, neben Domspitzen gab es sogar vegane Variationen. Es machte viel Freude, in den Bäckereien mit ihren liebevoll geschmückten Schaufenstern vorbeizuschauen.
Als Top Sehenswürdigkeit gilt der 1200 Jahre alte Dom im Zentrum der Altstadt. Diese Krönungskirche und Grabstätte Karl des Großen wurde als erstes deutsches Bauwerk 1978 zum Weltkulturerbe ernannt. Die interessante Architektur und reiche künstlerische Ausstattung beeindruckte viele von uns.
Als es langsam dunkel wurde, sorgten die vielen Lichter auf und rund um den Weihnachtsmarkt -der zu Recht zu den schönsten Deutschlands zählt- für eine heimelige Atmosphäre. Noch immer hielt sich der Publikumsverkehr in Grenzen und man konnte entspannt und ohne Gedränge bummeln.
Gegen 19 Uhr trafen wir wieder am Dißmann-Haus ein und wir freuten uns über einen gemeinsam verbrachten Tag, bei herrlichem Wetter und mit einigen Weihnachtsgeschenken im Gepäck.

Papenburg

November 2021

Früh am Morgen starteten wir unsere Tagestour zur Meyer-Werft. Ohne Stau erreichten wir entspannt unser Ziel.

Zu Beginn der Erlebnisausstellung auf 3500 qm sahen wir zwei interessante Kurzfilme über die Arbeiten auf der Meyer-Werft. In neun Ausstellungsbereichen war alles sehr anschaulich dargestellt. Wir sahen vier Balkonkabinen mit Original-Bestandteilen, eine gigantische Schiffsschraube und 20 Schiffsmodelle.

Die Meyer-Werft ist eine der größten und modernsten Werften der Welt. Sie ist seit 225 Jahren im Familienbesitz der Familie Meyer in 7. Generation. Sie bietet Arbeitsplätze für ca. 3500 Menschen. In riesigen Produktions- und Baudockhallen sind seit Jahrzehnten Kreuzfahrtschiffe für internationale Reedereien entstanden, über 50 Luxusliner. Angefangen hat alles 1795 mit dem Baubeginn kleiner Holzsegler. 2018 wurde das erste Kreuzfahrtschiff weltweit mit emissionsarmen Flüssigerdgasantrieb abgeliefert.

Zur Unternehmensgruppe gehören auch die Neptun-Werft in Rostock und die Meyer Turku in Finnland.

Aktuell entsteht die „Disney Wish“ für Disney Cruise Line, Fertigstellung Anfang 2022. Das spektakuläre Kreuzfahrtschiff konnten wir in einer riesigen Halle bestaunen. Diese Halle hat eine Länge von 504 Metern, Breite von 125 Metern und einer Höhe von 75 Metern. Von der Planung bis Fertigstellung vergehen in der Regel 36 Monate.

Im Außengelände sahen wir ein weiteres Kreuzfahrtschiff im Bau.

Nach der Besichtigung ging es in das „Wirtshaus am Zeitspeicher“, direkt neben der Werft gelegen. Hier konnten wir ein sehr leckeres Grünkohlessen vom Buffet genießen. Grünkohl, Kassler, Mettwurst, Pinkel (geräucherte, grobkörnige Grützwurst), kleine Kartoffeln und Bratkartoffeln.

Gestärkt begann nun unsere Stadtrundfahrt im Bus, begleitet durch einen Stadtführer. Er informierte uns über die Sehenswürdigkeiten in Papenburg, einer Stadt mit ca. 40.000 Einwohnern. Sie wird „Venedig des Nordens“ genannt. Durchzogen von Kanälen, auf denen Nachbauten historischer Schiffe an die Seefahrt der Vergangenheit erinnern. Wir sahen eine Bockswindmühle, die Besonderheit, die gesamte Mühle lässt sich drehen und damit optimal an die Windrichtung anpassen. Papenburg wird durchzogen von einem mehr als 40 km langen Kanal, mit Straßen an beiden Uferseiten. Die meisten unserer Gruppe begleiteten unseren Stadtführer noch auf einem kleinen Rundgang. Den Kanal überqueren viele schöne alte Zugbrücken.

Am Ende erfuhren wir, dass jede 2. Salatgurke und 96% der Kräuter im Supermarkt aus Papenburg kommen.

Nach dem erlebnisreichen Tag ging die Fahrt ohne Stau nach Langenfeld zurück.

Es war wieder ein sehr schöner Ausflug mit der AWO.

Meran

Oktober 2021

Am Sonntag, den 10.10. fuhr die Reisegruppe der AWO früh um 05:10 Uhr in den Sonnenaufgang. Die erste Rast war im Spessart, dort gab die die alt bekannten Schinkenhappjes und Kuchen, natürlich alles einzeln und hygienisch verpackt. Der Kaffee tat allen gut. Nach gut 12 Stunden Fahrt mit vielen Pausen und Würstchen ging es weiter ins Hotel Isabella, wo wir von der Wirtin herzlichst mit einem Glas Sekt begrüßt wurden. Nach der Zimmerbelegung ging es zum schmackhaften 4-Gänge-Menü.

Man traf sich in der Lobby um die ersten Kontakte, die schon im Bus begonnen hatten zu vertiefen. Bei Ramazotti und Marillenlikör vergaß man die lange Fahrt. Am nächsten Morgen ging es sofort weiter mit Frau Hanni, der ersten Reiseleiterin. Es war beeindruckend, wie viel Wissen sie über ihre Heimat hatte. Wir fuhren durch die Dolomiten zum Gardasee nach Malcesine. Dort angekommen gab es eine kleine Runde durch den Ort und das Schiff fuhr uns nach Limone, wo es an jeder Ecke etwas Schönes zu entdecken gab, Limoncello, Kleidung, Schuhe - vor allem auch für den Reiseleiter Libbie ein Genuss. Die Rückfahrt entpuppte sich als Speedfahrt, so schnell fuhr der Bootsführer. Auf der Rückfahrt zum Hotel zeigte jeder seine Schätze, die er gekauft hatte.

Am nächsten Tag war eine Kellereiführung angesagt, nicht ohne vorher dem „Kalterer See“ einen Besuch abzustatten und die italienische Sonne zu genießen und eine gute Grundlage zum Törggelen zu schaffen. Der Blick auf den See und die dahinter liegenden Dolomiten war ein Traum. Am Tag darauf kam Stadtführerin Christine, die eine  gewöhnungsbedürftige Stimme hatte, aber auch sie erzählte ausführlich über Meran und seine Nebenorte, wir statteten Bozen einen Besuch ab mit Rundgang über den Markt und die beindruckenden Kirchen und Burgen, unter anderem von Reinhold Messner. Der Sissigarten in Meran war besonders schön angelegt mit einem Standbild der Kaiserin, die sehr oft in Meran verweilte. Wir fuhren nicht weiter ohne ein leckeres Gelato zu essen, was besonders cremig war. Auch gab es eine Fahrt zum Dorf Tirol, von wo man einen tollen Blick auf das Tal hatte und manche machten sich zu Fuß über den Apfelweg zurück nach Meran. Man nennt Meran auch den Garten Eden, es sind dort paradiesische klimatische Verhältnisse mit über 2.000 Sonnenstunden, was natürlich dem leckeren Wein zugute kommt und den aromatischen Äpfeln.

Wenn auch Sie eine erlebnisreiche und informative Reise mit uns verbringen möchten, so schauen Sie sich doch einmal unsere neuen Flyer mit den Mehrtagesfahrt sowie den Tagesfahrten 2022 an.

Wir hoffen, dass für jeden etwas dabei ist und freuen uns, Sie bei einer unserer nächsten Reisen begrüßen zu dürfen.

Ihre Reisebegleiter Angelika und Libbie de Jong

Rundfahrt durch das Bergische Land

06. Oktober 2021

Mittags starteten wir unsere Tour bei Regen und fuhren bis Altenberg, wo eine Kultur-und Landschaftsführerin, Frau Marlies Müller, zu uns in den Bus stieg, um unsere weitere Tour mit vielen Informationen und Geschichten zu begleiten. Es ging durch Odenthal, wo ein Hexenbrunnen an die Hexenverfolgung erinnert. Wir erreichten den Ort Herrenstrunden, der Urzelle des Bergischen Landes. Wir sahen das historische Gebäude „Malteser Komturei“, das heute ein Restaurant mit Hotel beherbergt. Ursprünglich diente es seit dem Mittelalter dem Orden des Hl. Johannes (heute Malteserorden) als Verwaltungsgebäude. Hier in Herrenstrunden ist auch die Quelle der Strunde, der früher 51 Mühlen mit Wasser versorgte. Hier entstand die Papierindustrie, Reichtum für Bergisch Gladbach. Wir sahen das schöne Schloss Bensberg, die größte Burganlage von NRW. Früher ein fürstliches Jagdschloss, heute ein Grandhotel. In Lindlar, einer der ältesten Gemeinden im Bergischen Land, wird seit dem Mittelalter Grauwacke abgebaut, eine Sandsteinart zum Bauen oder als Schmuckstein. In Lindlar wurde die Kirche St. Severin aus Sandstein erbaut. Eine Sehenswürdigkeit in Lindlar ist das “ metabolon, eine riesige Mülldeponie, ein Kunstberg von 300 Metern und 360 Stufen, die von hunderten Mülltonnen gesäumt werden. Mutige können auf der 110 Meter langen Doppelrutsche bei trockenem Wetter hinabrutschen. Hier ist ein Erlebnis- und Lernort über die umweltfreundliche und nachhaltige Entsorgung von Stoffen.

Die Fahrt ging an der Aggertalsperre vorbei, der Badewanne des Bergischen Landes.

In der Rengser Mühle in Bergneustadt erwartete uns eine köstliche Bergische Kaffeetafel mit leckeren Waffeln, Eierkuchen, Hefeplätzchen, Rosinenstuten, Brot, Aufschnitt und vielem mehr.

Gestärkt ging es weiter über Lieberhausen, ein NRW Energiedorf, das 700 Familien über ein Energieholzkraftschnitzelwerk mit Energie versorgt. Es wurde im Wettbewerb unter 1000 Dörfern zweimal als Golddorf ausgezeichnet. Ein Dorf mit Zukunft und intakter Dorfgemeinschaft. Hier fanden auch Filmaufnahmen zu Mord mit Aussicht statt.

Wir sahen die Wupperquelle in Marienheide, die später in den Rhein mündet. Hier in Marienheide entspringen 37 Quellen der Wupper.

Zurück in Altenberg verabschiedeten wir Frau Müller. Durch Sie haben wir sehr viel über das Bergische Land erfahren. Sie erwähnte auch, dass der Knirps in Solingen erfunden wurde. Im Bergischen Land regnet es oft. Leider hatten wir auch so einen Tag mit Dauerregen, aber wir saßen ja trocken im Bus und brauchten nur zur Bergischen Kaffeetafel aussteigen.

Wir hatten eine große Rundfahrt durch das Bergische Land mit vielen schönen Ortschaften, geprägt von Fachwerkhäusern, Kirchen und weiten Landschaften. Leider mussten große Flächen mit Fichtenbestand gefällt werden, da sie vom Borkenkäfer befallen waren.

Gegen 19 Uhr waren wir mit vielen Eindrücken zurück in Langenfeld.

 

 

Beilstein – Dornröschen der Mosel - und Cochem

September 2021

Am 08.09.2021 konnten wir nach den nun schon üblichen Corona „Kontrollen“ ganz pünktlich unsere Fahrt an die Mosel starten. Der Wettergott hat es heute noch einmal besonders gut mit uns gemeint und blieb auch den ganzen Tag unser Gast.

Ziel unserer ersten Etappe war Cochem, das wir mit unserem tollen Busfahrer auch trotz der vielen Staus und Baustellen pünktlich erreicht haben. Nachdem die Schifftickets abgeholt und verteilt waren, konnten wir die für uns reservierten Tische auf dem Sonnendeck der „Wappen von Cochem“ entern. Begrüßt wurden wir mit einem herzhaften Frühstück, zu dem es ein leckeres Brötchen und wahlweise Kaffee, Tee, oder Kakao gab.
Gegen 11:45 erreichten wir Beilstein und dort hatten die Teilnehmer dann 3 Stunden freie Zeit. Ein Teil der Gruppe hat in zuerst in dem Lokal „Haus Burg Metternich“ ein leckeres Mittagessen zu sich genommen, während sich der Rest direkt in das Getümmel des Städtchens aufmachen konnte.

Beilstein trägt als Beinamen „Dornröschen der Mosel“ und wird von vielen Moselgästen als der schönste und romantischste Moselort gesehen. Bei einem Rundgang durch die engen Gassen und Winkel wird schnell klar, warum dieser noch nicht einmal 200 Einwohner zählende Ort vielen Spielfilmen als Filmkulisse diente. Den malerischen Marktplatz von 1322 sieht man schon nach wenigen Metern und auch die anderen Sehenswürdigkeiten sind auf kurzen Wegen zu erreichen. Von vielen besucht wurde die barocke Klosterkirche mit ihrer prachtvollen Innenausstattung. Die Kirche ist auch eine Pilgerstätte, da dort die aus dem 12. oder 13. Jahrhundert stammende „Schwarze Madonna“ ausgestellt ist.
Wer besonders gut zu Fuß war, hat sich zu dem steilen Aufstieg zur hoch über der Stadt aufragenden „Burgruine Metternich“ aufgemacht. Die Mühe wurde mit einem tollen Ausblick über das kleine Städtchen und die Mosel mit ihren vielen Weinbergen belohnt. Abschließend konnte man in eines der vielen Cafés einkehren oder den leckeren Federweißen genießen.
Gegen 14:45 war dann Treffpunkt an der Schiffanlegestelle und wir konnten bei der Rückfahrt nach Cochem ein wenig entspannen und die vielen Eindrücke verarbeiten. Ein interessanter Teil der Hinund natürlich auch der Rückfahrt war eine Schleusenfahrt in Fankel. Die Fallhöhe am Sektorwehr beträgt 7 Meter und es ist schon erstaunlich, wie schnell dieser Vorgang vonstatten geht. Nach knapp 1 Stunde konnten wir in Cochem vor Anker gehen. Hier hatten wir nun noch einmal fast Stunden Zeit um diesen viel besuchten Ort der Mosel zu erkunden. Auch hier gibt es natürlich eine historische Altstadt, die mit wunderschönen Moselschiefer gedeckten Giebelhäusern bewundert werden kann. Sehr hübsch ist das Mosaik an der Moselbrücke, das den Stammbaum der Stadt darstellt.
Hoch über der Stadt thront in 100 Metern Höhe die mittelalterliche Reichsburg über dem Moseltal. Die Zeit für eine Besichtigung steht uns heute nicht zur Verfügung , aber ein Spaziergang entlang der Moselpromenade und vielleicht einer Einkehr in eine der Winzerstuben mit Blick auf die Burg war nach einem so ereignisreichem Tag sicher auch eine angenehme Alternative.
Um 17:30 wartete dann unser Bus auf uns und wir konnten unsere Heimreise antreten. Die Rückreise verlief entspannt und wir wurden von Staus oder Baustellen verschont. Gegen 19:30 am Dißmannhaus angekommen, haben sich alle für den wunderschönen Tag bedankt und sich mit vielen schönen Gedanken und Eindrücken auf den Heimweg gemacht.

Giethoorn - Venedig des Nordens

August 2021

Am 18.08.2021 konnten wir zu früher Stunde nun schon die zweite Tagesfahrt starten. Ziel unserer Reise war Giethoorn, auch Venedig des Nordens genannt.

Nachdem alle Formalitäten erledigt waren (Kontrolle Impfnachweis, Formular Nachverfolgung usw.) sind wir fast pünktlich um 7:00 Uhr gestartet und haben uns ohne Unterbrechung auf den Weg gemacht. Die Autobahnen waren bis auf kleinere Baustellen frei und so haben wir unser Ziel gegen 10.00 Uhr erreicht. Im Restaurant „de witte hoeve“ wurden wir schon erwartet und alle Tische waren eingedeckt mit einem Stück leckerem Kuchen, der an den „kalten Hund“ aus Kindertagen erinnerte. Der Kaffee hat auch geschmeckt und vor allen Dingen bekam man auch eine zweite oder dritte Tasse – wir mussten heute schließlich schon früh aus den Federn ;-).

Gut gestärkt konnten wir nun die zweistündige Bootsfahrt durch die Kanäle und Grachten starten. Wir haben uns auf 2 Elektroboote – auch Flüsterboote genannt- verteilt und hatten genügend Zeit, die wunderbaren Gärten und reetgedeckten Häuser zu bewundern. Da ja zwischen den Grachten nicht viel Platz vorhanden war, wurden die Bauernhäuser oft in die Höhe gebaut, wodurch die charakteristischen „Kameldächer“ entstanden. Die Fahrt führte uns nach ca. 1 Stunden in einen Teil des Nationalparks Weerribben-Wieden, eine Sumpflandschaft, die einst ein beliebtes Torf- und Schilfabbaugebiet war. Ein Stück sehenswerter Natur, bei der wir sogar viele Störche bewundern durften.

Und da der Aufenthalt auf dem Wasser ja bekanntlich hungrig macht, gab es nach unserer Rückkehr ein gemütliches Pfannkuchenessen mit verschiedenen Beilagen. Von allem war reichlich vorhanden und so konnten wir uns anschließend gut gestärkt auf die Erkundung des Städtchens aufmachen.

Die Brücken, die die einzelnen Inseln miteinander verbinden, sind relativ hoch und waren schon eine kleine Herausforderung. Aber die Anstrengung hat sich gelohnt, denn nun konnte man die wunderbaren Häuser und Gärten mit den blühenden Hortensien, den in allen Farben zu sehenden Phlox und vielen anderen Blumen bewundern. Die Fotoapparate/Handys mussten Hochleistungen erbringen, denn immer wieder gab es sehenswertes, das man für sich festhalten wollte.

Im Ortskern angekommen, hatte man nun Zeit ein wenig zu bummeln, das eine oder andere Souvenir zu kaufen, ein leckeres Eis zu essen oder den Nachmittagskaffee zu genießen.

Um 16:30 Uhr haben wir uns dann alle wohlbehalten wieder am Bus getroffen und konnten uns nach einem wunderschönen und erlebnisreichen Tag auf die Heimreise machen. Die Rückfahrt verlief problemlos und so haben wir gegen 19:30 Uhr wohlbehalten unseren Heimathafen erreicht.

Die Teilnehmer haben sich anschließend noch einmal für einen wunderbaren Tag bedankt und sich mit vielen positiven Eindrücken auf den Heimweg gemacht.

Norderney

August 2021

Alle waren bei unserem Abschlussfoto braun gebrannt und gut erholt, mit vielen neuen Erlebnissen.

z.B. Leckerem Essen, viele Fisch- und Krabbenbrötchen, Bestaunen der Seehundbänke, einer sonnigen Schifffahrt nach Juist mit Pferdeschlittenfahrt über die Insel, Besuch des Auftritts bei Gildo Horn auf der Georgshöhe, Freizeit im Städtchen mit shoppen, Eis essen und leckeren Getränken -  vor allem viel Sanddorn – in allen Variationen, nicht zu vergessen das besonders leckere Frieseneis. Sonnenuntergänge wurden genossen und spazieren auf der Promenade auch mit Abstecher in die Giftbude, nicht zu vergessen die Wattwanderung – ohne Regen -.

Rund herum 2 wundervolle Wochen, in den auch 2 runde Geburtstage gefeiert wurden.

Möhnesee und Bad Salzuflen

Juli 2021

Nach langer Pause führte uns unsere erste Tagesfahrt am 20.07.2021 zum Möhnesee und nach Bad Salzuflen.

Um 8.45 Uhr startete unser Bus mit 50 Personen zur Möhnetalsperre.  Bereits nach 90 Minuten waren wir an unserem ersten Ziel. Wir hatten Gelegenheit, ein Stück über die 40,3 Meter hohe und 650 Meter lange Staumauer zu laufen. Um 11 Uhr machten wir eine Rundfahrt von einer Stunde auf dem Möhnesee.  Zur Stärkung gab es eine Gulaschsuppe mit Brötchen an Bord.

Danach ging es mit dem Bus weiter nach Bad Salzuflen, wo wir um 14 Uhr bei Sonnenschein und angenehmen 21 Grad ankamen. Vor uns direkt die imposanten Gradierwerke, 80 Meter lang, die wie riesige Freiluft-Inhalatorien wirken. Bis zu 600.000 Liter Sole aus drei Bad Salzufler Quellen rieseln täglich über Schwarzdornwände, zerstäuben zu feinstem Nebel und bilden ein meerähnliches Klima. So gesund wie ein Spaziergang am Meer. Viele Bänke stehen vor dem Gradierwerk. Hier konnten wir gemütlich sitzen und die gute Luft einatmen. Der Eingang zum Kurpark, angelegt vor 100 Jahren nach Vorbild englischer Gärten, befindet sich auch direkt hier. Mit Aussicht auf das Gradierwerk bestand die Möglichkeit auf ein Stück Torte und Kaffee im Salinen Café. Hier machten viele unsere Gruppe eine Pause und genossen im schönen Café den köstlichen Kuchen.

Ein paar Meter vor dem Café begann auf Wunsch eine Fahrt mit der Bimmelbahn „Paulinchen“, verteilt auf zwei Fahrten.  Bei einer 35-minütigen Rundfahrt ging es durch den wunderschönen Landschaftsgarten, weiter zur VitaSol Therme, den Kliniken und durch die historische Altstadt. Dort stehen viele denkmalgeschützte und reich beschnitzte  Fachwerk-Dielenhäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Die weitere Freizeit konnte jeder gestalten, wie er wollte.

Um 17.30 Uhr ging es zurück nach Langenfeld, wo wir kurz vor 20.00 Uhr ankamen.

Es war wieder ein schöner Ausflug mit vielen glücklichen Gesichtern.

Die AWO-Reisefreunde freuen sich auf weitere Touren. Freie Plätze haben wir noch bei unserem Ausflug zur Burg Satzvey und dem Krevelshof mit seiner tollen Kürbisausstellung.

Buchbar donnerstags in den neuen Räumen der AWO auf der Solinger Str. 111, Langenfeld

02173-16 000 8 (Angelika.dejong@awo-Langenfeld.de) zwischen 14:00 Uhr und 17:00 Uhr

Düsseldorf

Oktober 2020

Rüdesheim September 2020

Wenn Engel reisen………………..

In den frühen Morgenstunden machten sich  32 gutgelaunte Senioren auf den Weg nach Rüdesheim. Dank der Sitzanordnung und der vorgeschriebenen Abstände  bzgl. der Corona-Schutzmaßnahmen konnten wir auf unseren Plätzen  die Mund-Nase-Bedeckung ablegen. 

Ohne größere Staus oder Baustellen haben wir mit einer halbstündigen Pause gegen 10:30 Uhr St. Goarshausen erreicht. Hier blieb ausreichend Zeit, um die Tickets für unser Schiff – die „Godesburg“  in Empfang zu nehmen und zu verteilen. Bei herrlichem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen  haben die meisten Teilnehmer versucht, einen schönen Platz auf dem Freideck zu finden. Wer es ein weniger schattiger mochte, war im Salon mit getönten Panoramascheiben ebenfalls gut aufgehoben. Auf der ca. 3 stündigen Fahrt nach Rüdesheim wurden wir durch Ansagen auf die vielen Sehenswürdigkeiten hingewiesen. Begonnen hat es gleich nach der Abfahrt mit dem wohl allen bekannten 132 m hohen Loreleyfelsen. Es ging weiter über  das Örtchen Kaub mit der Zollburg „Pfalzgrafenstein“, Bacharach mit der Burg „Stahleck“, Assmannshausen mit Burg „Rheinstein“ und zum Ende der Fahrt die Burgruine „Ehrenfels“, die schon 1161 urkundlich erwähnt wurde.

Gegen 14:00 haben wir unser Ziel erreicht und jeder hatte nun 3 Stunden Zeit um Rüdesheim zu erobern. Bei der Vielzahl von Cafés, Eisdielen und Restaurant war für das leibliche Wohl erst einmal gesorgt. Für jeden Geschmack war etwas dabei, sei es der wohlbekannte „Rüdesheimer Kaffee“ ein leckerer Eisbecher oder Federweißer mit Flammkuchen.

Wer sich von den vielen kleinen Läden mit ihren Souvenirs, Handtaschen, Kleidung und Tüchern nicht verführen lassen wollte, hatte die Möglichkeit, mit der Kabinenbahn zum „Niederwalddenkmal“ zu fahren. Die über 38 m hohe Anlage soll an die Einigung Deutschlands 1871 erinnern. Das Figurenprogramm des Denkmals  mit der 12,5 m hohen Hauptfigur „Germania“ erzählt anschaulich die Geschichte des Deutsch-Französischen Krieges und die anschließende Gründung des Deutschen Kaiserreichs. Aber von dem geschichtlichen Hintergrund abgesehen, war allein der Ausblick auf den Rhein, die Weinlagen des Rüdesheimer Berges und das Städtchen Rüdesheim die Fahrt wert.

Gegen 17:00 Uhr haben sich alle Teilnehmer am Bus getroffen und unsere Heimreise konnte beginnen. Es gab bei allen viel zu erzählen und man war einstimmig der Meinung, dass das wegen der Temperaturen ein zwar anstrengender, aber wunderschöner Tag war.

Auf der Rückreise wusste unser Busfahrer vieles über die Burgen rechts und links des Rheins zu berichten. Am besten hat wohl allen die Sage über den hartherzigen Mainzer Erzbischoff Hatto gefallen, der im „Mäuseturm“ bei Bingen den Tod gefunden hat.

Gegen 20:00 Uhr sind wir wohlbehalten am Ausgangspunkt angekommen und alle Senioren haben sich mit Erinnerungen an einen tollen Tag auf den Heimweg gemacht.

Wenn auch Sie einen schönen Tag i angenehmer Gesellschaft verbringen möchten, kommen Sie donnerstags zum Team der AWO-Reisen auf der Solinger Straße 111 in Langenfeld. Tel.-Nr. 16 0000 8. Dort finden Sie auch Flyer für die Reisen im Jahr 2021.

Unsere nächste Fahrt geht am Mittwoch, den 14. 10. 2020 nach Düsseldorf. Dort haben wir eine Führung durch den Medienhafen und genießen Kaffee und Kuchen hoch oben im Rheinturm – im Preis enthalten. Nach der vorgesehenen Rheinfahrt geht es noch in ein Brauhaus.

Landesgartenschau Kamp-Lintfort

August 2020

Unter strenger Einhaltung der vorgeschriebenen Corona-Schutzmaßnahmen fuhren 37 Reisefreunde der AWO zur diesjährigen Landesgartenschau  nach Kamp Lintfort.
Das Wahrzeichen der LAGA, der 70m hohe Förderturm der ehemalige Zeche Friedrich-Heinrich und das historische Stahlgerüst des kl. Förderturms waren bereits von weitem erkennbar.
Am Anfang des Besuches erfolgte eine 45min. Führung unter dem Motto „Mitten im Leben“ und man erfuhr alles Wissenswerte über den 25ha großen Zechenpark mit seinen zahlreichen Schau- und Themengärten. Auch gab es interessante Informationen über den Strukturwandel der ehemaligen Bergbaustadt zur modernen Wohn- und Hochschulstadt.
Mit dem Shuttlebus hatte man die Gelegenheit anschließend zum 3km entfernten Kamper Gartenreich, dem zweiten Teil der Landesgartenschau zu fahren. Die ehemalige Zisterzienserabtei begeisterte mit seinem wunderschön angelegtem Terrassengarten auch bekannt als das Sanssouci vom Niederrhein.
Gegen Mittag waren die sommerlichen Temperaturen wieder ziemlich hoch und man freute sich über schattige Plätze im Weidentunnel oder dicht bepflanzten Weidendom.  Auch die erfrischenden Wasserfontänen am Quartiersplatz und der Hausgarten “Wasser“ sorgten für Erholung zwischendurch.
In der 1.000 qm große Blumenhalle steht im August die „Blaue Blume“, nämlich Hortensien im Mittelpunkt,  verknüpft mit dem Urlaubsmotiv Meer und es ergaben sich wunderschöne Fotomotive.
Einige Besucher erlebten das rund 105 Hektar große Tiergehege mit fidelen Erdmännchen, Alpakas aber auch heimischen Tieren wir Ziegen und Hühnern. Die Bevölkerung Kamp-Lintforts freut sich, dass diese Spiel- und Tieroase als dauerhaftes Projekt angelegt ist.

Das gemeinsame Kaffeetrinken im Marktrestaurant sorgte für regen Austausch der Erlebnisse und man gab sich Einkaufstipps für die gegenüber liegenden gut ausgestatteten Verkaufsständen für Garten, Balkon und Heim.
Es hat allen Besuchern gut gefallen, sie freuten sich, dass man endlich wieder etwas unternehmen konnte und waren begeistert, dass alles so gut geklappt hatte. Bevor es wieder heimwärts ging, wurde noch ein letzter Blick auf die herrlich angelegten Blumenbeete und offenen Wiesenflächen geworfen.
Fazit, es war ein anstrengender aber sehr schöner Tagesausflug.

Unsere nächste Tagesfahrt führt uns am Mittwoch, den 16. September nach Rüdesheim. Da musste die Abfahrt vorverlegt  werden auf 7:00 Uhr. Es gibt noch wenige Restplätze für diese schöne Rheinfahrt mit Besuch des Weinortes Rüdesheim.
Weitere Informationen donnerstags in der Zeit von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr in den neuen Räumen der AWO auf der Solinger Straße 111.
Telefonisch sind wir zu erreichen unter 02173-16.0000.8 oder Handy-Nr. 0163 344 78 63
Angelika.dejong@awo-langenfeld.de

Tagesfahrt nach Köln und mit dem KD-Schiff nach Linz

Juli 2020

Nach der Corona-Zwangspause starteten wir unsere erste Tagesfahrt am 31.07.2020 mit 30 AWO-Reisefreunden um 8.00 Uhr mit einem großen Reisebus nach Köln. Der Bus wurde nach den Hygienestandards bestens präpariert. Alle Sitzreihen hinter dem Fahrer waren mit durchsichtigen Folien getrennt. Bei den Sitzreihen auf der anderen Seite wurden nur die Fensterplätze belegt, es blieb dort immer eine Sitzreihe frei. So war ein ausreichender Abstand vorhanden.
Nach 30 Min. Fahrzeit waren wir bereits in Köln und warteten bei strahlend blauem Himmel auf die Öffnung unseres Schiffes der KD Loreley um 9.00 Uhr.
An diesem Tag hatten wir den bisher wärmsten Tag des Jahres 2020 mit Temperaturen bis 34 Grad. Das Schiff hat eine großzügige Raumgestaltung mit 2 Salons mit großen Panoramafenstern, beschattetem Außendeck und einem schönen Freideck. Pünktlich um 9.30 Uhr begann unsere gut 5- stündige Schiffstour nach Linz. Die Fahrt führte uns an der Altstadt von Köln vorbei, nach Köln-Porz, Wesseling, Bonn, Bad Godesberg, Königswinter, vorbei am Siebengebirge mit dem Drachenfels und Bad Honnef. Anschließend kamen die schönen Weinorte Unkel, Remagen und Linz. Bei all den Eindrücken verging die Zeit sehr schnell. Auf dem Schiff gab es eine gute Auswahl an Getränken und Speisen.
In Linz hatten wir zweieinhalb Stunden Aufenthalt. Das Thermometer zeigte 34 Grad. Gemeinsam gingen wir durch das historische Rheintor auf den Burgplatz mit der Burg Linz. In der gesamten Altstadt wird das Bild von schönen Fachwerkhäusern, oft mit farbig gestalteten Schnitzereien verziert, geprägt. Linz nennt sich die „Bunte Stadt am Rhein“. Zentrum der Altstadt ist der Marktplatz mit dem Rathaus. Hier machen auch einige Gäste unserer Gruppe Rast und genießen den schönen Sommertag. Es gibt im ganzen Ort viele Möglichkeiten zum Shoppen, Kaffeetrinken und Wein genießen. Um 17.30 Uhr fuhr uns der Bus ohne Stau nach Langenfeld. Wir hatten auf der Hin-und Rücktour zwei sehr nette Fahrer.

Es war eine wunderschöne Tour und viele AWO-Reisefreunde, darunter auch wieder einige neue Gäste, freuen sich bereits auf die nächste Fahrt am 14. 8. 202bei der noch wenige Restplätze zur Verfügung stehen.
Anmeldungen immer donnerstags in der Zeit von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr beim Reiseteam der AWO in den neuen Räumen auf der Solinger Strasse 111. Tel-Nr. 02173-16.0000.8 oder Handy = 0163-344 6863 e-mail angelika.dejong@awo-langenfeld.de
Auch haben wir noch frei Plätze bei unserer Adventsfahrt nach Dresden 

Cirque du soleil

Januar 2020

Einen besonderen Nachmittag erlebten 60 Senioren in Düsseldorf-Gerresheim im Glasmacherviertel. Im weißen Chapiteau-Zelt vom Cirque du Soleil erlebten wir eine phantastische Aufführung mit Trapezkünstlern, Chinesinnen auf dem Hochrad, atemberaubender Akrobatik sowie eine Prise Komik. Sehr beeindruckend waren auch Rollschuhläufer auf einer ganz kleinen Tanzfläche, die eine perfekte Show vorführten.

Weihnachtsfeier bei Clemens August Dezember 2019

Soest November 2019

Maria Laach Oktober 2019

Bad Füssing Oktober 2019

Bad Bevensen August 2019

Koblenz August 2019

Spargelfahrt Mai 2019

Donaukreuzfahrt April 2019

Strickwaren und Rheinisches Braunkohlerevier April 2019

Kreisrundfahrt März 2019

Dr. Oetker Februar 2019

Holiday on Ice Januar 2019

Winterberg Silvester 2018

Bad Münstereifel Dezember 2018

Limburg Dezember 2018

Maastricht Oktober 2018

Bad Kissingen August 2018

Rosenfestival in Lottum August 2018

Xanten Juni 2018

Kühlungsborn 2018

Münster Spargelessen Mai 2018

Keukenhof April 2018

Leipzig Ostern 2018

Teekanne und EKO-Haus März 2018

Farina Köln Februar 2018

Rundfahrt Kreis Mettmann Januar 2018

Straussenfarm Dezember 2017

Rüdesheim Dezember 2017

Weihnachtsmarkt Aachen November 2017

Strickfabrik Marcienne November 2017

Ford-Werke Köln Oktober 2017

Blumenkorso Bad Ems 2017

Spreewald August 2017

Giethoorn Juli 2017

Donaukreuzfahrt im Juni 2015

Neujahr 2015