17.12.2018 Angelika de Jong

Geschichte der Weihnachtsmärkte

Am Nikolausabend, am Mittwoch den 5.12.2018, fuhren 60 Reisefreunde der AWO nach Limburg. Dort hatten wir 3 Stadtführer, die uns die verwinkelten Gassen und schönen alten Häuser in Limburg erklärten und einige Anekdoten zum Besten gaben. Es war recht kalt, aber stimmungsvoll.

Nach dem Besuch dem Domes mit seinen Schätzen und des Hauses von Bischof Franz-Peter Terbartz-van Elst ging man in gemütlicher Runde zum Mittagessen.

Bischof Terbarzt –van Elst ist ja  bekannt geworden durch seine Verschwendungssucht. Es ging um den Neubau der Bischofsresidenz gegenüber dem Limburger Dom. Im Jahr 2013 gab der Vermögensverwaltungsrat bekannt, dass die bisherigen Baukosten auf mind. 31 Millioren Euro angewachsen waren, allerdings ohne Baunebenkosten in noch unbekannter Höhe. Gründe sollen die Änderungswünsche des Bischofs gewesen sein, die u.a. noch Schreinerarbeiten in der Bischofswohnung in Höhe von 350.000 Euro, sowie der Bau der berühmten freistehenden Badewanne mit 15.00 Euro (ein Schnäppchen), sowie Kunstwerke in Höhe von 450.000 Euro, einen Tisch im Konferenzraum mit 25.000 Euro (war vermutlich nicht von Ikea) ein neues Kapellenfenster sowie der Seilzug für den Adventskranz . Dort sollte die Renovieren 1,65 Millionen Euro kosten. Die Gesamtsumme wurde 2008 auf 2 Millionen Euro begrenzt. Im August 2012 wurden für den Bau 5,5 Millionen veranschlage. Davon entfielen auf = Wohnung des Bischofs 200.000,00 Euro, Privatkapelle 300.000,00 Euro, Verwaltung- und Gästebereich 500.000,00 Euro, Sanierung der historischen Mauern 2 Millionen Euro sowie Sanierung der alten Vikarie und des Küsterhauses 2,5 Millionen Euro. Was macht man mit so einem Pleitegeier? Papst Franziskus soll ihm eine 15-minütige Privataudienz gewährt haben, wo sich der Bischof für seine Fehler entschuldig haben soll. 2014 wurde ihm eine Ruhestandgehalt in Höhe von 71 % seines letzten Gehaltes nach Besoldungsgruppe B8 zugesprochen worden sein, das sind ca. 5.000 Euro brutto.

Auf dem Christkindelmarkt war es recht überschaubar.  Wenn man allerdings  bedenkt, wie die Geschichte des Weihnachtsmarktes eigentlich zustande gekommen ist, war es genau richtig.

Die Weihnachtsmärkte gehen zurück auf spätmittelalterliche Verkaufsmessen. Die Bürger sollten die Möglichkeit haben, sich mit Fleisch und winterlichem Bedarf einzudecken. Im 14. Jahrhundert kam der Brauch auf, Spielzeugmachern,  Korbflechtern oder Zuckerbäckern zu erlauben, Verkaufsstände mit Waren zu betreiben, die Kindern zu Weihnachten geschenkt würden. Es gab auch schon Stände mit gerösteten Kastanien, Nüssen und Mandeln.

In Bad Kreuznach gibt es die Tradition des Mantelsonntags. Er findet immer im November statt. Die Hunsrückbauern sollten die Gelegenheit haben, sich im Winter mit warmer Kleidung einzudecken. Heute ist das ein hundsnormaler verkaufsoffener Sonntag,  wo man vom Lutscher bis zum Buch alles kaufen kann, Mäntel soll es auch noch geben. Im Jahr 1310 wurde der Nikolausmarkt in München erstmals erwähnt. Über Jahrhunderte verbreitete sich der Brauch in ganz Deutschland.

Wenn auch Sie einmal Lust haben, an einer unserer Tages- oder Mehrtagesfahrten teil zu nehmen so melden Sie sich doch donnerstags in der Zeit von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr bei Angelika de Jong und ihrem Team unter 02173-24306 auf der Solinger Straße 103  Die nächste Tagesfahrt geht am Freitag, den 4.1.2019 zur Eisrevue Holiday on Ice in Düsseldorf, sowie am Dienstag, den 12. 2.19  zu Dr. Oetker nach Bielefeld, am Mittwoch, den 13.3.2019 fahren wir über Haus Bürgel und das Planetarium zur Bergischen Kaffeetafel  sowie am Dienstag,  den 2. April zur Strickwarenfabrik Räde, sowie am Freitag, den 10. Mai zum Spargelessen. Schauen Sie doch einmal auf unsere Flyer die im Siegfried Dißmann Haus auslegen. Informieren möchten wir Sie auch noch über unsere Mehrtagesfahrten = Silvester im Sauerland, Ostern auf der Donau, Frühling in den Niederlanden, Heideblüte in Bad Bevensen und Herbstfahrt nach Bad Füssing. Kommen Sie doch einfach auf einen Kaffee ins Haus.

Wenn Ihre Familie für Sie noch ein Weihnachtsgeschenk sucht = hier bei den Reisen werden Sie fündig.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familie ein frohes und gesundes Weihnachtsfest, viel Gesundheit im neuen Jahr und freue mich, von Ihnen zu hören

Angelika de Jong – und Team  AWO-Reisen Langenfeld

02173-24306