09.04.2017 Klaus Kaselofsky

Angebot für geflüchtete Menschen in unseren Begegnungsstätten

Es hat schon seine Zeit gedauert, bis die Geflüchteten aus den Notunterkünften sich trauen, unsere besonderen Angebote in den beiden Begegnungsstätten zu besuchen. Während die Gruppe der syrischen Kurden rund um die Familie Khello gut etabliert ist und regelmäßig das Café am Wald besucht, sind die Besuche der Migranten aus den Unterkünften an der Theodor-Heuss-Straße und vom Winkelsweg zögerlicher.

Im Café am Wald treffen sich indessen einige Frauen regelmäßig. Andere Migranten nutzen das Internetangebot oder die Möglichkeit zur Konversation bzw. zum Üben der deutschen Sprache.

Das nebenstehende Foto ist am Freitagnachmittag in der Begegnungsstätte des SDH entstanden. Dort gab es nach Absprache mit der Stadt und dem CaW ein erstes Kochangebot. Nach dem gemeinsamen Kochen ließen die Teilnehmenden es sich schmecken. Auch zwei Vertreter der Langenfelder Flüchtlingshilfe waren gekommen, um das Treffen zu unterstützen.

Es ist nicht einfach, die Gruppe der Migranten für solche Angebote zu gewinnen. Noch sind die Sprachbarriere und die ungewohnten Kulturtechniken ein Hemmnis. Aber jetzt ist auch ein Anfang im AWO-Haus an der Solinger Straße gemacht.